Sa 13.11.2010
Kuba
BASF-Gesellschaftshaus, Ludwigshafen
VVK 20 € zzgl. Geb. / AK 25 €
Beginn 20 Uhr / Einlass 19 Uhr
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Harold López-Nussa: p
Felipe Cabrera: b
Ruy Adrian López-Nussa: dr
Schon als kleines Kind habe er immerzu Musik gehört, sagte Harold López-Nussa einmal. „Musik hat mich umgeben – sie ist Teil meines Lebens.“ Kein Wunder, wenn man einmal einen Blick auf die Familie von López-Nussa wirft: Die Mutter war Klavierlehrerin, Vater und Bruder sind bekannte Perkussionisten und Onkel Ernán ein bedeutender Pianist. In dessen Fußstapfen trat der 27-Jährige schon vor einiger Zeit, und inzwischen dürften ihm diese längst zu klein geworden sein: Harold López-Nussa ist selbst ein Star, und er hat die einzigartige Gabe, traditionelle kubanische Rhythmen mit den formalen Freiheiten des Jazzpianos zu verbinden – nicht zu vergessen seine klassische Ausbildung, die in seinem Spiel durchaus ihre Spuren hinterlassen hat. Das macht ihn besonders unter den vielen begnadeten, jungen Pianisten, die in den letzten Jahren ins Rampenlicht getreten sind. 2005 wurde die Öffentlichkeit erstmals auf López-Nussa aufmerksam, als er beim Piano-Nachwuchswettbewerb in Montreux begeisterte und den ersten Preis gewann. Eine Solo-CD folgte. Letztes Jahr erschien mit „Herencia“ eine faszinierende Trio-Aufnahme mit seinem Bruder Ruy Adrian López-Nussa am Schlagzeug und dem Bassisten Felipe Cabrera, der häufig in der Band von Gonzalo Rubalcaba spielt. Es ist ein Album, das auf fantastische Weise die verschiedenen Einflüsse in López-Nussas Musik ausstellt: seinen Sinn für Latin Jazz, seine Liebe zum amerikanischen Jazz, seine Faszination für klassische Musik.
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