Cassandra Wilson / AUSVERKAUFT

Do 29.10.2009

Cassandra Wilson / AUSVERKAUFT

Ausverkauft.

USA

Theater im Pfalzbau, Theatersaal Ludwigshafen
Das Konzert ist ausverkauft!
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Theatersaal
VVK 30 / 35 / 40 € zzgl. Geb.
AK 33 / 39 / 45 €
Beginn 20:00 Uhr / Einlass 19:00 Uhr
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Besetzung:
Cassandra Wilson : voc
Reginald Veal : b
Herlin Riley : dr
Marvin Sewell : g
Jonathan Batiste : p
Lekan Babalola : perc

Vor dem Konzert: Jazz-Aperitif mit Christian Broecking um 19.15 Uhr

Cassandra Wilson
Sie als „Jazz-Sängerin“ zu bezeichnen, kommt fast einer Herabsetzung gleich: Cassandra Wilson versteht sich als „Vokalistin“ – und hebt damit den instrumentalen Charakter der Stimme hervor, den Kunstcharakter und die Phrasierungsmöglichkeiten ihres somnambulen Alts. Der Gesang ist Teil des schöpferischen Prozesses; die Vokalistin steht nicht als Sängerin vor der Band, sondern ist ein Teil von ihr. Wolfgang Sandner hat Cassandra Wilson als „Sphinx des neuen Jazz“ umschrieben, die „gewissermaßen die gesamte Jazzgeschichte im Kehlkopf hat“. Das ist sogar ein bisschen untertrieben, denn in ihren Stimmbändern schwingen nicht nur Heroinen wie Ella Fitzgerald oder Nina Simone mit, sondern auch Blues-Sängerinnen wie Aretha Franklin oder mit dem Jazz liebäugelnde Popmusikerinnen wie Joni Mitchell. Wilson, 1955 in Jackson, Mississippi geboren, war Anfang der 80er Jahre Teil des jungen, afroamerikanischen M-Base-Kollektivs rund um Steve Coleman, mit dem sie ihre ersten Aufnahmen machte. 1993 gelang ihr mit dem Album „Blue Light Til’ Dawn“ internatonal der Durchbruch. Von den experimentierfreudigen Anfängen fand sie zu minimalistischen, balladesken Ausdrucksformen. In den letzten Jahren widmete sie sich immer wieder zeitgenössischem Blues, Folk und Pop. Einige dieser Interpretationen sind auf ihrem jüngsten Album „Closer To You“ zu hören, einer Zusammenstellung, die von Cindy Laupers „Time After Time“ bis zu Jimmy Webbs „Wichita Lineman“ reicht. Einmal mehr wird beim Hören klar: Jeder Song, den „Amerikas beste Sängerin“ (Time) in ihr Repertoire aufnimmt, wird zu ihrem ureigenen.

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