Keller Quartett: Kurtág

Fr 23.10.2009

Der Blaue Klang. 40 Jahre ECM

Keller Quartett: Kurtág

Ungarn

Rittersaal des Schlosses Mannheim
Rittersaal des Schlosses Mannheim
VVK 20 € zzgl. Geb. / AK 25 €
Beginn 22.00 Uhr / Einlass 21.00 Uhr

Tagesticket (23.10.2009) VVK 49 € / AK 59 €
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Besetzung:
András Keller : v
János Pilz : v
Zoltán Gál : va
Judit Szabó : vc

Im Rahmen von Der Blaue Klang. 40 Jahre ECM

 

Keller Quartett
„Für Kurtág ist Musik nicht ein Beruf – Musik ist für ihn lebenswichtig, wichtiger noch als das Leben selbst. Ein Privileg, für das er brennen muss. Wer dieses Feuer nicht empfindet, sollte lieber etwas anderes machen“, schrieb der Pianist András Schiff einmal über seinen Lehrer György Kurtág. Kurtág, der am Liszt Konservatorium in Budapest lehrte, war nicht nur der Mentor von András Schiff, sondern auch von drei äußerst begabten jungen Solisten rund um András Keller (Violine). 1987 gründete dieser unter der Obhut berühmter Meister am Konservatorium das Keller Quartett. Das Projekt war von Anfang an äußerst erfolgreich und wurde mit internationalen Preisen überhäuft. Und Kurtág fühlte sich dem Ensemble stets nahe, komponierte gar eigens Stücke für das Keller Quartett. Eindrucksvoll an diesem Kammermusik-Ensemble ist nicht nur die über die Jahre entstandene interpretatorische Reife, sondern auch eine große Experimentierfreude bei der Programmgestaltung: So werden oftmals zwei Komponisten in ein Gespräch verwickelt; beispielsweise verbanden die vier Musiker Teile aus Bachs „Kunst der Fuge“ mit Werken von György Kurtág. Letzterer wird auch beim Auftritt des Quartetts beim Enjoy Jazz Festival im Mittelpunkt stehen – und in einen Dialog mit Bartók gebracht werden. Da Kurtág stark von Bartók („meine Muttersprache“) beeinflusst ist, dürfen wir uns auf ein sehr fruchtbares Aufeinandertreffen freuen.

Programm:
- György Ligeti: Streichquartett Nr. 1
- György Kurtág: Officium breve in memoriam Andreæ Szervánsky op. 28
- Béla Bartók: Streichquartett Nr. 5


Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

 

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