Eine Veranstaltung der:
Fr 18.11.2011
Abschlusskonzert
USA
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
VVK 62 / 56 / 49 / 42 € zzgl. Geb. AK 71 / 64 / 57 / 51 €
Beginn 20 Uhr / Einlass 19.30 Uhr
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Sonny Rollins : sax
Russell Malone : g
Kobie Watkins : dr
Bob Cranshaw : b
Sammy Figueroa : perc
Ladies und Gentlemen! Sonny Rollins! Was soll man sagen? Der legendäre Tenorist Theodore Walter Sonny Rollins, geboren 1930 in New York, ist der last man standing des klassischen Jazz. Er hat noch mit Coleman Hawkins und Thelonius Monk, mit Bud Powell, Max Roach, John Coltrane und Don Cherry gespielt. Er hat mindestens ein gutes Dutzend Alben eingespielt, die in keiner Plattensammlung, die diesen Namen verdient, fehlen dürfen. Platten mit ganz bescheidenen Titeln wie „Saxophone Colossus“, „Our Man in Jazz“, „The Freedom Suite“ oder „Tenor Madness“. Rollins gilt als wichtigstes Scharnier zwischen dem Cool Jazz und dessen Überwindung durch John Coltrane, wobei Rollins´ konsequente Blues- und Songorientierung ihm lange zu Unrecht einen Ruf als Konservativer eingetragen hat. Es ist nicht so, dass man Rollins auf der Bühne sein Alter nicht anmerkt, aber wenn er das Horn ansetzt, ist der Mann noch immer ein Naturereignis - und für jeden seiner Mitmusiker eine ständige Herausforderung. Bei vielen Konzerten ringt die Band um jedes Solo mit Rollins. Selbst wenn der Meister einmal zur Seite tritt, leistet er sich kurze instrumentale Einwürfe, Ideen, Kommentare, Herausforderungen, agiert aufmerksam und voller Esprit. Höchst geschmeidig und zu keiner Sekunde routiniert arbeitet sich die Band dann wiederum durch eine Abfolge von vielschichtig groovenden Viertelstündern. Straight Ahead-Jazz mit dem gewissen Etwas, dessen abenteuerlich Komplexität man am besten würdigen kann, wenn man ein Auge auf die Rhythmusgruppe hat.
Jazz Aperitif mit Dr. Christian Broecking. Beginn 19.15 Uhr, Pfalzbau Ludwigshafen
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