Nanook Of The North

Mi 31.10.2018


Frauenbad, Altes Hallenbad Heidelberg

VVK: 20 € zzgl. Geb

AK: 25 €

Beginn: 23:00

Einlass: 22:00

Reihe: Late Night Stranger

Land: Polen

Besetzung:
Stefan Wesołowski : v
Piotr Kaliński : elec

Am Anfang stand eine Einladung. Das renommierte Sopot Film Festival zu Gdansk lud zwei prominente Musiker, den Violinisten und Komponisten Stefan Wesołowski und den Electronica-Artisten Piotr Kaliński (a.k.a. Hatti Vatti) ein, in einer ersten Zusammenarbeit gemeinsam einen Film eigener Wahl neu zu vertonen. Die Wahl der beiden fiel auf Robert Flahertys Klassiker „Nanook of the North“ (1921/22), einem frühen Versuch, der dokumentarischen Form Poesie einzuhauchen. Weil die Wirklichkeit auch Langzeitbeobachtern mitunter zu flüchtig ist, inszenierte Flaherty mitunter die Wahrheit nach, was dem Film seitens der zeitgenössischen Kritik mitunter angelastet wurde. Die Zusammenarbeit im Rahmen des Festivals inspirierte die Musiker zu ein paar Studiosessions in Reykjavik, deren Resultate dann in Grönland abgemischt wurden. Als das so entstandene Album einen Namen brauchte, erinnerte man sich an den Ausgangspunkt und wählte den Filmtitel. Für die so entstandene atmosphärisch-mysteriöse Mischung aus Electronica, Dark Jazz, Noise, Neo-Klassik und Ambient zeigte sich das dafür spezialisierte „Denovali“-Label interessiert, wo das Duo dann zu Labelmates der Landsleute vom Contemporary Noise Sextet wurde, die ja Besuchern von Enjoy Jazz keine Unbekannten sind.