Eröffnungskonzert SOMI

Mo 02.10.2017


Stadthalle Heidelberg

VVK: 48 / 44 / 38 / 33 / 25 / 18 € zzgl. Geb

AK: 54 / 50 / 43 / 38 / 29 / 21 €

Beginn: 20:00

Einlass: 19:00

Reihe: SOMI

Land: USA

Besetzung:
Somi (vocals),
Toru Dodo (piano),
Herve Sambe (guitar),
Keith Witty (bass),
Otis Brown (drums)

Orte spielen für Somi eine bedeutsame Rolle: Die 1979 in Illinois geborene Jazzsängerin, deren Eltern aus Ruanda und Uganda stammen, hat einen Teil ihrer Kindheit in Sambia verbracht. Keine Frage, dass afrikanische Musiktraditionen für die Sängerin immer ebenso bedeutsam waren wie amerikanischer Jazz. Vor einigen Jahren zog sie für 18 Monate nach Nigeria, von wo sie das gefeierte, verschiedene kulturelle Erfahrungen mixende Album „The Lagos Music Salon“ mitbrachte. Angelique Kidjo, Common und Ambrose Akinmusire sind auf der Platte mit von der Partie. Inzwischen lebt sie in New York, genauer in Harlem. Die Gegend um die 116. Straße wird „Little Africa“ genannt, wo man – trotz der unaufhaltsamen Gentrifizierung – noch viele Elemente afrikanischer Kulturen entdecken kann. „Petite Afrique“, Somis jüngstes Album, folgt diesen Spuren – und bewahrt sie zugleich. Ihre Songs, schrieb die New York Times, „verschmelzen anmutig afrikanisch gefärbte Grooves, geschmeidigen Jazzgesang und ein mitfühlendes soziales Bewusstsein; auf ernsthafte und verführerische Weise“. Seit ihrer ersten Platte aus dem Jahr 2003 wird sie wahlweise als neue Nina Simone, Miriam Makeba oder Dianne Reeves gefeiert. Und auch wenn diese Vergleiche nicht hinken, so greifen sie doch zu kurz. Somi hat eine eigene Stimme, eine eigene Sprache entwickelt – in ihren Kompositionen und in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Mos Def, Paul Simon, Danilo Perez oder dem legendären Hugh Masekela, der ihr Talent früh erkannt und gefördert hat. Man darf sich auf eine charismatische Künstlerin zur Eröffnung des Festivals freuen.