Jan Bang - Artist in Residence

It’s a family affair! Jan Bang, geboren 1968 in Denver (Colorado), nach dem Unfalltod des Vaters 1969 aufgewachsen im südnorwegischen Kristiansand, galt lange Zeit als der Mann im Hintergrund, als Schattenmann einer ziemlich eng vernetzten Szene, die sich ab 1996 aufmachte, die improvisierte Musik mit der fortschrittlichsten Technologie zu fusionieren. Die Formel seinerzeit: „New Conception of Jazz“. Dabei hatte sich Jan Bang kaum für Jazz interessiert: seine Beschäftigung mit der Jazz-Geschichte war eher über Bande gespielt, als er bemerkte, welche Bedeutung Miles Davis’ „In A Silent Way“ für die Soundkonzepte von Brian Eno oder Jon Hassell hatte. Er selbst war eher in der Techno- und IDM-Szene unterwegs, wurde allerdings durch die Begegnung mit der Musik von David Sylvian (Ex-Japan) darauf aufmerksam gemacht, dass es durchaus interessante Pop-Musiken geben kann.