Die Diversität des amerikanischen und europäischen Jazz steht im Zentrum eines Symposiums, auf dem international renommierte Fachleute, Künstler und Journalisten folgende Fragen diskutieren werden: Wie drückt sich die gesellschaftliche Relevanz des Jazz in den USA und in Europa aus? Worin bestehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und welche Wirkungen gehen jeweils davon aus? Anlässlich der diesjährigen Initiierung des UNESCO-Welt-Jazz-Tages wird hinterfragt, wie sich heute die politische Dimension eines Genres fassen lässt, das in den 1960er-Jahren als Synonym für Freiheit galt. Das Heidelberg Center for American Studies (HCA), eine zentrale Einrichtung der Universität Heidelberg, wird unter Leitung des Soziologen und Musikwissenschaftlers Dr. Christian Broecking diesen transatlantischen Rückkopplungen nachspüren und dabei wissenschaftliche Neugier und Lust an der Musik zusammenführen. Das HCA möchte damit in Kooperation mit dem Festival einen repräsentativen Ort in Deutschland etablieren, der sich mit transatlantischen Fragestellungen im Bereich des Jazz auseinandersetzt.
