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SWR Jazzpreis 2017 für Christian Lillinger

21. Februar 2017

Christian Lillinger erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk gestifteten SWR Jazzpreis 2017. Dem 1984 in Lübben geborenen Schlagzeuger wird die Auszeichnung im kommenden...

Christian Lillinger erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk gestifteten SWR Jazzpreis 2017. Dem 1984 in Lübben geborenen Schlagzeuger wird die Auszeichnung im kommenden Herbst beim Internationalen Festival „Enjoy Jazz“ in Ludwigshafen überreicht. Ebenfalls nominiert für den SWR Jazzpreis waren der Pianist Simon Nabatov, die Cellistin Elisabeth Coudoux und die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel. Die Begründung der Jury für die Vergabe an Lillinger lautet: „Christian Lillinger ist eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Jazz. Couragiert und ideenreich sucht er beständig nach Erweiterungen seines Ausdrucksspektrums – und steht ein für das Nonkonformistische der Kunstform Jazz. Lillingers furioses Schlagzeugspiel ist ebenso klangbewusst wie virtuos und darüber hinaus stilistisch ausgesprochen vielgestaltig. Neben seinen Aktivitäten als Impulsgeber in kollektiv geführten Bands wie Gropper/Graupe/Lillinger, dem Trio Grünen oder den Quartetten Amok Amor oder KUU!, setzte Lillinger in den vergangenen Jahren immer wieder auch starke Akzente als Komponist für sein Sextett Grund“.

Der SWR Jazzpreis ist der älteste Jazzpreis Deutschlands und wird 2017 zum 37. Mal vergeben. Die Jury besteht aus je zwei Vertreterinnen bzw. Vertretern des SWR (Julia Neupert/Juryvorsitz und Günther Huesmann) und des Landes Rheinland-Pfalz (Georg-Rudolf May, Hans-Jürgen Linke), einem Mitglied einer Jazzorganisation (Frank Gratkowski, Union Deutscher Jazzmusiker) und zwei unabhängigen Musikkritikern bzw. einer -kritikerin (Ulrich Kriest, Maxi Sickert). Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Die Formation, in der Lillinger bei Enjoy Jazz in Ludwigshafen im Kulturzentrum dasHaus auftreten wird, so wie der Termin des Konzertes werden in Kürze bekanntgegeben werden.

Matthias Brandt & Jens Thomas am 23. Januar 2017 in Heidelberg zu Gast

2. Dezember 2016

Wenn einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands ein vielgelobtes Buch schreibt und ein mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichneter Musiker parallel ein Album veröffentlicht, dann ist das eine Kollaboration, die f...

Wenn einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands ein vielgelobtes Buch schreibt und ein mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichneter Musiker parallel ein Album veröffentlicht, dann ist das eine Kollaboration, die für einen Jahresauftakt des Karlstorbahnhofs in Kooperation mit dem Enjoy Jazz Festival wie gemacht scheint.

Irgendwo zwischen Lesung und Konzert liegt das Genre, das Matthias Brandt und Jens Thomas neu begründet haben und in das auch ihr neustes, im September 2016 erschienenes Projekt fällt. In „LIFE - Raumpatrouille & Memory Boy“ begegnen sich Matthias Brandts neues Buch „Raumpatrouille“ und Jens Thomas' neues Album „Memory Boy“, gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit. Während Thomas' Songs wie musikalische Kurzgeschichten daherkommen, unter denen jede für sich mit ganz eigenem Klang Welten erschafft, nehmen Brandts Geschichten mit auf eine literarische Reise in eine Kindheit im Bonn der 70er Jahre mit Bonanzafahrrädern, „Drei mal Neun“-Fernsehabenden und einem Vater, der gerade Bundeskanzler war.

Am 23. Januar 2017 sind die beiden in der Heidelberger Stadthalle zu erleben.

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00

Eintritt
1. Kategorie: AK: 33 €, VVK: 28 € + VVK-Gebühr
Kategorie: AK: 29 €, VVK: 25 € + VVK-Gebühr

Karten unter www.karlstorbahnhof.de

Weitere Infos.

Erstes Sommerkonzert 2017 mit dem Joshua Redman Trio

22. November 2016

Wer sich über die musikalischen Vorlieben und Stichwortgeber des Kaliforniers Joshua Redman genauer informieren möchte, braucht mindestens drei Lexika: Eines über den Jazz, ein anderes über Rock & Pop...

Wer sich über die musikalischen Vorlieben und Stichwortgeber des Kaliforniers Joshua Redman genauer informieren möchte, braucht mindestens drei Lexika: Eines über den Jazz, ein anderes über Rock & Pop und ein drittes über Weltmusik. Bescheidenheit mag ja, wie der Volksmund glaubt, eine Zier sein, aber Joshua Redman möchte ja nichts verzieren, will ja mit seinem Saxophon, zu dem er den Umweg über die Klarinette nahm, keine hübschen Klang-Arabesken über bekanntem Terrain verteilen.
Seit der Sohn von Dewey Redman, ebenfalls Saxophonist, vor zwei Dekaden damit begann, sich in immer neuen eigenen Bands sowie als Teamplayer bei fast allen Größen des Jazz auszuprobieren, setzt er regelmäßig eher Maßstäbe denn bloße Duftmarken. Ob mit Drummer Brian Blade und Sam Yahel an der Hammond als Elastic Band, ob mit Eric Clapton und BB King bei den Louisiana Gator Boys, ob mit Herbie Hancock, Stevie Wonder, den Rolling Stones oder wie gerade erst mit Brad Mehldau: Redman führt seine Hörer immer mit faszinierenden Klängen an die Grenzen ihrer eigenen Jagdgründe und lockt sie dann charmant und unwiderstehlich in fremde Territorien. Bekehrung niemals ausgeschlossen, großer Genuss immer garantiert.

Enjoy Jazz Summer - Joshua Redman Trio, Mi 31.05.2017, Alte Feuerwache Mannheim

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