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"Godfather of Fusion" Gitarrist Larry Coryell gestorben

22. février 2017

"Als einer der ersten Gitarristen seiner Generation vermischte er Ende der Sechziger Rock- und Jazz-Elemente zu einem neuen Sound: Larry Coryell, der "Godfather of Fusion", ist im Alter von 73 Jahren...

"Als einer der ersten Gitarristen seiner Generation vermischte er Ende der Sechziger Rock- und Jazz-Elemente zu einem neuen Sound: Larry Coryell, der "Godfather of Fusion", ist im Alter von 73 Jahren gestorben. [...] Larry Coryell - wenngleich nicht so bekannt wie seine Zeitgenossen und Gitarristenkollegen John McLaughlin oder Pat Metheny - gilt als Pate dieser aktuell von Post-Hip-Hop-Künstlern wie Flying Lotus neu entdeckten Spielart, er wurde "Godfather of Fusion" genannt. Vor allem seine ersten beiden Alben "Coryell" und "Spaces" (beide 1969 auf Vanguard erschienen) gelten heute als wegweisende Meilensteine des Genres, auf Letzterem spielten spätere Genre-Größen wie McLaughlin, Chick Corea und Billy Cobham. Anfang der Siebzigerjahre gründete Coryell zusammen mit seinem guten Freund, dem Keyboarder Mike Mandel, dem Trompeter Randy Brecker, dem Bassisten Danny Trifan und dem Drummer Alphonse Mouzon die Fusion-Supergroup The Eleventh House, die jedoch nur drei Jahre zusammen blieb. Auch mit Miles Davis und Chet Baker spielte Coryell im Verlauf seiner langen Karriere. Mehr als 60 Soloalben brachte Coryell heraus, das letzte, "Barefoot Man: Sanpaku" erschien im Oktober 2016. Unermüdlich tourte der Gitarren-Virtuose mit seiner Musik, noch am vergangenen Wochenende hatte er zwei Auftritte im New Yorker Iridium Jazz Club absolviert. In der Nacht zu Montag verstarb Larry Coryell in seinem Hotelzimmer im Schlaf. Er hinterlässt seine Ehefrau Tracey, vier Kinder und sechs Enkel." Der Spiegel, Foto: Gijsbert Hanekroot/Redferns

SWR Jazzpreis 2017 für Christian Lillinger

21. février 2017

Christian Lillinger erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk gestifteten SWR Jazzpreis 2017. Dem 1984 in Lübben geborenen Schlagzeuger wird die Auszeichnung im kommenden...

Christian Lillinger erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk gestifteten SWR Jazzpreis 2017. Dem 1984 in Lübben geborenen Schlagzeuger wird die Auszeichnung im kommenden Herbst beim Internationalen Festival „Enjoy Jazz“ in Ludwigshafen überreicht. Ebenfalls nominiert für den SWR Jazzpreis waren der Pianist Simon Nabatov, die Cellistin Elisabeth Coudoux und die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel. Die Begründung der Jury für die Vergabe an Lillinger lautet: „Christian Lillinger ist eine Ausnahmeerscheinung des deutschen Jazz. Couragiert und ideenreich sucht er beständig nach Erweiterungen seines Ausdrucksspektrums – und steht ein für das Nonkonformistische der Kunstform Jazz. Lillingers furioses Schlagzeugspiel ist ebenso klangbewusst wie virtuos und darüber hinaus stilistisch ausgesprochen vielgestaltig. Neben seinen Aktivitäten als Impulsgeber in kollektiv geführten Bands wie Gropper/Graupe/Lillinger, dem Trio Grünen oder den Quartetten Amok Amor oder KUU!, setzte Lillinger in den vergangenen Jahren immer wieder auch starke Akzente als Komponist für sein Sextett Grund“.

Der SWR Jazzpreis ist der älteste Jazzpreis Deutschlands und wird 2017 zum 37. Mal vergeben. Die Jury besteht aus je zwei Vertreterinnen bzw. Vertretern des SWR (Julia Neupert/Juryvorsitz und Günther Huesmann) und des Landes Rheinland-Pfalz (Georg-Rudolf May, Hans-Jürgen Linke), einem Mitglied einer Jazzorganisation (Frank Gratkowski, Union Deutscher Jazzmusiker) und zwei unabhängigen Musikkritikern bzw. einer -kritikerin (Ulrich Kriest, Maxi Sickert). Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Die Formation, in der Lillinger bei Enjoy Jazz in Ludwigshafen im Kulturzentrum dasHaus auftreten wird, so wie der Termin des Konzertes werden in Kürze bekanntgegeben werden.

Matthias Brandt & Jens Thomas am 23. Januar 2017 in Heidelberg zu Gast

2. décembre 2016

Wenn einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands ein vielgelobtes Buch schreibt und ein mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichneter Musiker parallel ein Album veröffentlicht, dann ist das eine Kollaboration, die f...

Wenn einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands ein vielgelobtes Buch schreibt und ein mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichneter Musiker parallel ein Album veröffentlicht, dann ist das eine Kollaboration, die für einen Jahresauftakt des Karlstorbahnhofs in Kooperation mit dem Enjoy Jazz Festival wie gemacht scheint.

Irgendwo zwischen Lesung und Konzert liegt das Genre, das Matthias Brandt und Jens Thomas neu begründet haben und in das auch ihr neustes, im September 2016 erschienenes Projekt fällt. In „LIFE - Raumpatrouille & Memory Boy“ begegnen sich Matthias Brandts neues Buch „Raumpatrouille“ und Jens Thomas' neues Album „Memory Boy“, gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit. Während Thomas' Songs wie musikalische Kurzgeschichten daherkommen, unter denen jede für sich mit ganz eigenem Klang Welten erschafft, nehmen Brandts Geschichten mit auf eine literarische Reise in eine Kindheit im Bonn der 70er Jahre mit Bonanzafahrrädern, „Drei mal Neun“-Fernsehabenden und einem Vater, der gerade Bundeskanzler war.

Am 23. Januar 2017 sind die beiden in der Heidelberger Stadthalle zu erleben.

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00

Eintritt
1. Kategorie: AK: 33 €, VVK: 28 € + VVK-Gebühr
Kategorie: AK: 29 €, VVK: 25 € + VVK-Gebühr

Karten unter www.karlstorbahnhof.de

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